Monheim | Eplan präsentiert mit FieldSys ein neues Modul zur Planung der Feldverkabelung. Mit ihm lassen sich Kabelverlegewege maßstabsgetreu projektieren. Die Planung inklusive Routing, datenbankorientierter Verwaltung der Kabelverläufe und automatischer Auswertung der Daten soll Prozesse beschleunigen, Montagen vereinfachen und mit diesem Service eine effiziente Anlagenplanung sichern.
Eplan FieldSys ist ein Erweiterungsmodul zur Feldverkabelung, das mit der neuen Eplan-Plattform 2.2 ab Herbst 2012 verfügbar sein wird. Als Basis dient ein 2D-Maschinen-/ Anlagenlayout, das beispielsweise im DWG/DXF-Format in Eplan eingelesen werden kann. Direkt in der Plattform ergänzt der Projekteur dieses Layout durch ein maßstabsgerechtes Streckennetz und gibt die möglichen Verlegewege für Kabel vor. So lassen sich Verbindungen zwischen Steuerungs- und Feldkomponenten effizient planen und nachhaltig dokumentieren. In einem weiteren Schritt werden die bereits in den Schaltplänen erfassten Automatisierungskomponenten und Feldgeräte im Layout örtlich platziert.
Auf Basis der im Elektro-Schaltplan definierten Verbindungen zwischen den Geräten routet das Modul alle Kabelverbindungen in das definierte Streckennetz. Individuelle Verlegeregeln helfen, den Verlauf der Kabel durch das Streckennetz zu planen. Dabei wird auch die Länge der Kabel ermittelt – ebenso der möglicherweise erforderliche Zuschlag für den Anschluss der Geräte. Auf Basis dieser Routinginformationen erstellt das Modul per Knopfdruck Kabelauswertungen, die insbesondere für die Montage von Nutzen sein können. Kalkulationen über die erforderliche Kabellänge pro Kabeltyp und -verbindung inklusive Quelle-Ziel-Informationen sichern dem Hersteller zufolge exakte Ergebnisse.
Industrielle KI wird zum Schwerpunkt der Plattform Industrie 4.0
Die Plattform Industrie 4.0 richtet ihre Arbeit neu aus und stellt industrielle KI ins Zentrum. Ein neues Zielbild beschreibt, wie Infrastruktur, Datenökosysteme, Foundation Models und KI-Anwendungen zusammenspielen sollen – mit offenen Standards, Manufacturing-X und einem besonderen Fokus auf bestehende Produktionsanlagen.






