München | Das Geschäftsklima deutscher Unternehmen ist negativ beeinflusst von der Krim-Krise, das zeigt eine Erhebung des Ifo-Instituts. Der Ifo-Index für die gewerbliche Wirtschaft ist im März auf 110,7 Punkte gesunken, von 111,3 im Vormonat. Das Institut sieht einen Zusammenhang zwischen den Erwartungen der Chefetagen für den weiteren Geschäftsverlauf auf der einen und den Ereignissen auf der Krim auf der anderen Seite.
Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex etwas nachgegeben. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage ist erneut deutlich gestiegen und lag zuletzt im Frühjahr 2012 so hoch. Jedoch haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate sichtlich eingetrübt. Die Exportaussichten bleiben indessen mehrheitlich optimistisch.
Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Die Großhändler waren etwas weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate ist etwas weniger positiv ausgefallen. cesifo-group.de
Krim-Krise drückt auf Geschäftserwartungen deutscher Unternehmen
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