Dortmund/Herten | Das Dortmunder Softwareunternehmen Simuform ist mit dem CAE-Spezialisten KOSTECH Korea Simulation Technology Co., LTD eine weitreichende Vertriebspartnerschaft eingegangen.Mit der GeoSearch-Suite ermöglicht SimuForm effiziente Konstruktionsprozesse für Stanz-, Guss-, Tiefzieh- oder spanabhebend produzierte Teile. Sämtliche CAx-Bestandsdaten eines Unternehmens werden dazu indiziert und über eine geometrische Ähnlichkeitssuche wie bei einer Online-Bildsuche nach Bauteilanforderungen sichtbar gemacht.
Für Simuform bedeutet die Kooperation einen weiteren Schritt der Internationalisierung. KOSTECH betreut in Korea führende Hersteller im Automotive und Elektronik Segment, wobei insbesondere schnelle und effiziente Entwicklungen und Konstruktionen im Vordergrund stehen. Dabei ist die Partnerschaft nicht nur auf den Vertrieb beschränkt. Gemeinsam mit dem deutschen Mutterhaus werden auch der Support und Integrationsservice in den Bereichen PDM und PLM durch KOSTECH abgedeckt.
Die Simuform GmbH ermöglicht mit einer wissensbasierten Software-Suite eigenen Angaben zufolge eine beschleunigte und kosten- sowie konstruktionsoptimierte Fertigung von Blechteilen, Werkstücken und Werkzeugen. Die Software rund um Simuform Similia kann innerhalb bereits vorhandener CAx-Daten geometrische Ähnlichkeitssuchen kompletter Bauteile und Baugruppen oder einzelner Teilbereiche durchführen. So erfolgt die intelligente Verknüpfung von Prozessführung, Geometrie für Werkzeug und Bauteil, sowie dem eingesetzten Werkstoff. Durch die KnowledgeBase, die automatisch auch sämtliche Altdaten verknüpfen kann, werden aufwendige Mehrfachentwicklungen vermieden und die vorhandenen Ressourcen können im Zuliefer- und Herstellergewerbe effektiv genutzt werden.
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.






