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IPH und WZL suchen Unternehmen für Forschungsprojekt

Hannover | Wie Unternehmen flexibel auf Störungen in der Montage reagieren können, erforschen das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Projekt. Interessierte Unternehmen können sich noch daran beteiligen. Störungen bei der Montage von XXL-Produkten können für Hersteller teuer werden. (Bild: Paul Anderson) In dem Projekt […]

von | 04.11.20

Hannover | Wie Unternehmen flexibel auf Störungen in der Montage reagieren können, erforschen das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Projekt. Interessierte Unternehmen können sich noch daran beteiligen.
Störungen bei der Montage von XXL-Produkten können für Hersteller teuer werden. (Bild: Paul Anderson) Störungen bei der Montage von XXL-Produkten können für Hersteller teuer werden. (Bild: Paul Anderson)
In dem Projekt beschäftigen sich die Ingenieure speziell mit der komplexen Montage von XXL-Produkten wie Containerschiffen, Turbinen und Windkraftanlagen. XXL-Produkte werden in der Regel nicht in der Fabrik am Fließband gefertigt, sondern in Form einer Baustellenmontage. „Die Planung und Steuerung des Montageablaufs ist äußerst komplex und die Montageprozesse sind kaum standardisiert“, sagt Henrik Prinzhorn, Projektleiter am IPH. Den Unternehmen falle es oft schwer, auf Störungen zu reagieren, weil kaum zu überblicken sei, welche Folgen die einzelnen Prozessalternativen haben: Kurzfristig einen neuen Kran zu mieten, ist zwar teuer, doch wenn Mitarbeiter nicht ausgelastet sind und sich der Bau verzögert, hat das ebenfalls Folgen für das Unternehmen. Was ist also die bessere Wahl? Bei der Entscheidung soll künftig künstliche Intelligenz helfen. Die Forscher wollen eine Methode entwickeln, mit der sich sämtliche Montagealternativen prüfen und bewerten lassen. Dafür sind Informationen über alle Montageprozesse nötig und wie diese voneinander abhängen. Die Methode soll Unternehmen dabei helfen, die kostengünstigste Montagealternative zu finden, also so zu planen, dass Mitarbeiter und Maschinen trotz der Störung möglichst ausgelastet und Terminabweichungen reduziert werden. Hersteller von XXL-Produkten können sich noch an dem Forschungsprojekt beteiligen: Das Kick-off-Treffen zum Projektstart ist für Freitag, 16. Mai am WZL in Aachen geplant. Gesucht werden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die die Forscher beraten und mit Erfahrungen aus der Praxis unterstützen können. Interessierte Unternehmen melden sich bei Henrik Prinzhorn unter der Telefonnummer 0511-27 97 64 46 oder per E-Mail an prinzhorn@iph-hannover.de.

Hannover | Wie Unternehmen flexibel auf Störungen in der Montage reagieren können, erforschen das Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) und das Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH Aachen in einem gemeinsamen Projekt. Interessierte Unternehmen können sich noch daran beteiligen.

Störungen bei der Montage von XXL-Produkten können für Hersteller teuer werden. (Bild: Paul Anderson) Störungen bei der Montage von XXL-Produkten können für Hersteller teuer werden. (Bild: Paul Anderson)

In dem Projekt beschäftigen sich die Ingenieure speziell mit der komplexen Montage von XXL-Produkten wie Containerschiffen, Turbinen und Windkraftanlagen.
XXL-Produkte werden in der Regel nicht in der Fabrik am Fließband gefertigt, sondern in Form einer Baustellenmontage. „Die Planung und Steuerung des Montageablaufs ist äußerst komplex und die Montageprozesse sind kaum standardisiert“, sagt Henrik Prinzhorn, Projektleiter am IPH. Den Unternehmen falle es oft schwer, auf Störungen zu reagieren, weil kaum zu überblicken sei, welche Folgen die einzelnen Prozessalternativen haben: Kurzfristig einen neuen Kran zu mieten, ist zwar teuer, doch wenn Mitarbeiter nicht ausgelastet sind und sich der Bau verzögert, hat das ebenfalls Folgen für das Unternehmen. Was ist also die bessere Wahl?
Bei der Entscheidung soll künftig künstliche Intelligenz helfen. Die Forscher wollen eine Methode entwickeln, mit der sich sämtliche Montagealternativen prüfen und bewerten lassen. Dafür sind Informationen über alle Montageprozesse nötig und wie diese voneinander abhängen. Die Methode soll Unternehmen dabei helfen, die kostengünstigste Montagealternative zu finden, also so zu planen, dass Mitarbeiter und Maschinen trotz der Störung möglichst ausgelastet und Terminabweichungen reduziert werden.
Hersteller von XXL-Produkten können sich noch an dem Forschungsprojekt beteiligen: Das Kick-off-Treffen zum Projektstart ist für Freitag, 16. Mai am WZL in Aachen geplant. Gesucht werden vor allem kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die die Forscher beraten und mit Erfahrungen aus der Praxis unterstützen können. Interessierte Unternehmen melden sich bei Henrik Prinzhorn unter der Telefonnummer 0511-27 97 64 46 oder per E-Mail an prinzhorn@iph-hannover.de.

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