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HIMA: Deutliches Wachstum 2024 und starke Expansion

Die HIMA Group, führender Anbieter sicherheitsgerichteter Automatisierungslösungen, ist im Geschäftsjahr 2024 erneut deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg auf 186 Millionen Euro. Ein großer Teil dieses Wachstums wurde durch internationale Expansion und den zunehmenden Fokus auf digitale Lösungen ermöglicht.

von | 05.06.25

Pressekonferenz im himalaya: CEO Jörg de la Motte (l`.) und CFO Dr. Michael Löbig stellen die Zahlen vor.

Die HIMA Group, führender Anbieter sicherheitsgerichteter Automatisierungslösungen, ist im Geschäftsjahr 2024 erneut deutlich gewachsen. Der Umsatz stieg auf 186 Millionen Euro. Ein großer Teil dieses Wachstums wurde durch internationale Expansion und den zunehmenden Fokus auf digitale Lösungen ermöglicht.

Nach einem bereits sehr erfolgreichen Geschäftsjahr 2023 konnte die HIMA Group auch im Jahr 2024 weiter wachsen. Der Umsatz stieg um 23 Prozent, von 151 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 186 Millionen Euro in 2024. Das organische Wachstum lag 2024 bei 12 %.

„Mit der Übernahme von Sella Controls und Origo Solutions in den Jahren 2023 bzw. 2024 haben wir neue Kompetenzen ins Unternehmen geholt und unsere Marktposition als Lösungsanbieter nachhaltig gestärkt“, erklärt Jörg de la Motte, CEO der HIMA Group: „Zusätzlich haben wir unsere eigenen Aktivitäten außerhalb Europas weiter ausgebaut, um auch anspruchsvolle Kundenprojekte lokal unterstützen zu können.“

In Europa entfielen 24% des Umsatzes auf DACH, 19% auf die übrigen EU-Länder sowie 11% auf das Vereinigte Königreich und 9% auf Norwegen. Asien-Pazifik trug mit 19% zum Umsatz bei, gefolgt vom Mittleren Osten und Indien mit 12% sowie Amerikas mit 6%.

„Die erfreuliche Umsatzentwicklung ist ein deutliches Signal für die Tragfähigkeit unseres Geschäftsmodells. Auch für das laufende Jahr erwarten wir weiteres Umsatzwachstum, wobei das Marktumfeld insbesondere in Deutschland schwierig bleibt“, ergänzt Dr. Michael Löbig, CFO der HIMA Group.

Bahnbereich wächst besonders stark

2024 verzeichnete HIMA insbesondere im Bahnbereich ein starkes Wachstum, nicht zuletzt durch neue Kundenprojekte mit Unterstützung von Sella Controls. Die Bahnindustrie macht mittlerweile 17% des Umsatzes aus. Bei der InnoTrans 2024 wurde erstmals ein erweitertes Produkt- und Lösungsportfolio vorgestellt. Dies traf bei den Fachbesuchern vor allem wegen der hohen Flexibilität, einfachen Integration und Kosteneffizienz auf eine starke Resonanz und weil es ihnen den Einstieg in das digitale Zeitalter des Schienenverkehrs ermöglicht.

Internationale Expansion geht weiter

Nach der Eröffnung einer neuen Landesgesellschaft in Saudi-Arabien im Jahr 2023 folgte im November 2024 eine weitere Tochtergesellschaft in Indien. Darüber hinaus wurden in mehreren Ländern neue Vertriebsbüros und Servicecenter eröffnet, in China etwa ging ein neues Servicecenter in Zhanjiang in Betrieb, um die Kunden im Südosten Chinas besser betreuen zu können. Darüber hinaus wurde in Kolumbien eine Tochtergesellschaft eröffnet und in Peru ist eine Niederlassung geplant. Ein weiterer Ausbau in diesen Wachstumsmärkten ist geplant, um auch große und anspruchsvolle Kundenprojekte lokal unterstützen zu können. In Regionen, in denen die HIMA Group nicht mit einer eigenen Gesellschaft vertreten ist, wurde das Partnerprogramm weiter ausgebaut.

„Mit diesen Investitionen in wachstumsstarke Regionen bauen wir unsere Kundennähe weiter aus und stärken unsere internationale Position“, erklärt Jörg de la Motte.

Investitionen in Digitalisierung und KI

Das Portfolio wurde um neue digitale Lösungen wie Cockpits zur Steuerung des Safety Lifecycle Managements, SCADA+ und das in Partnerschaft mit DEUTA-Werke entwickelte safeHMI erweitert. Das safeHMI ersetzt klassische, hartverdrahtete Visualisierungslösungen durch sichere, flexible Bedienpanels. Zudem wurde die langjährige Zusammenarbeit mit dem Security-Spezialisten genua weiter vertieft, um die Resilienz von Automatisierungssystemen gegenüber Cyber-Bedrohungen weiter zu stärken.

„Unsere Strategie mit einem klaren Fokus auf Digitalisierung unter dem Motto #safetygoesdigital, zahlt sich aus“, sagt Jörg de la Motte. „Mit unseren digitalen Cockpits zur Steuerung des Safety Lifecycle Managements, safeHMI und SCADA+ bieten wir unseren Kunden einen echten Mehrwert.“

Auch in der Weiterbildung ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch. Mit der „Digital HIMA Academy“ digitalisiert das Unternehmen alle Weiterbildungsprozesse und bietet Mitarbeitenden und Kunden eine digitale Lernplattform.

Die HIMA Group setzt verstärkt auf KI-basierte Innovationen und hat dafür das eigene Innovation Lab „himalaya“ in Mannheim personell aufgestockt. Dort wurden Lösungen entwickelt, die sich bereits im Piloteinsatz befinden, darunter eine KI-gestützte Ferndiagnose, mit der Anomalien in Sicherheitssteuerungen frühzeitig erkannt und vorausschauend gewartet werden können. Der firmeninterne Chatbot „Ask Paula“, spezialisiert auf funktionale Sicherheit, wird im Juni eingeführt.

KI hat großes Potenzial für die HIMA Group, intern wie extern“, sagt Dr. Michael Löbig: „Unser Innovation Lab himalaya, ist genau der richtige Ort, um die Anwendungen und Potenziale schnell zu erkennen und zu erschließen.“

 

Nachhaltigkeit als Priorität

„In der HIMA Group ist Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie und dient unserem Unternehmen als Zukunftssicherung“, erläutert Steffen Philipp, Gesellschafter der HIMA Group. Dies zeigt sich insbesondere im verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sowie im Schutz von Mensch und Umwelt. Um langfristig erfolgreich und verantwortungsvoll zu agieren, verfolgt HIMA ökonomische, ökologische und soziale Ziele.

Dazu zählen unter anderem die Teilnahme an Nachhaltigkeitsinitiativen, der Aufbau eines globalen CSRD-Teams, nachhaltige Standort- und Messekonzepte sowie Ideenwettbewerbe und Auszeichnungen für besonders erfolgreich umgesetzte Projekte. „Für jedes Kundenfeedback leistet HIMA einen Beitrag zu Baumpflanzungen und damit einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz“, ergänzt Dr. Michael Löbig.

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Pressekonferenz im himalaya: CEO Jörg de la Motte (l.) und CFO Dr. Michael Löbig stellen die Zahlen vor.

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