Generic filters
FS Logoi

Häcker Automation als Innovator des Jahres 2015 gekürt

Schwarzhausen | Die Häcker Automation GmbH wurde am 26. Juni als Innovator des Jahres 2015 geehrt. Eine Jury der „Top 100“-Initiative wählte das Unternehmen als Gewinner in der Größenklasse „Bis 50 Mitarbeiter“ aus. Auf dem Deutschen Mittelstands-Summit überreichte TV-Moderator und Mentor Ranga Yogeshwar den Preis an den Geschäftsführer Gerrit Häcker. Die Innovationstätigkeit des Unternehmens konzentriert […]

von | 04.11.20

Schwarzhausen | Die Häcker Automation GmbH wurde am 26. Juni als Innovator des Jahres 2015 geehrt. Eine Jury der „Top 100“-Initiative wählte das Unternehmen als Gewinner in der Größenklasse „Bis 50 Mitarbeiter“ aus. Auf dem Deutschen Mittelstands-Summit überreichte TV-Moderator und Mentor Ranga Yogeshwar den Preis an den Geschäftsführer Gerrit Häcker. Die Innovationstätigkeit des Unternehmens konzentriert sich derzeit auf die Open-Innovation-Plattform „OurPlant“. Der mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnete Maschinenbauer ist Spezialist im Bereich der Mikro- und Nanobauteile.
publicpreview Anke Häcker (Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Personal), Ranga Yogeshwar (Mentor "Top 100") und Gerrit Häcker (Geschäftsführer, CEO) v.l.. Bild: Häcker Automation.
„‚OurPlant’ ist eine Mikromontageanlage, die man ein bisschen mit LEGO-Steinen vergleichen kann“, erklärt Geschäftsführer Gerrit Häcker, „die Maschine hat Schnittstellen, an die man beliebig austauschbare Module hängen kann. So können sehr viel schneller als früher neue Anlagen für die Fertigung von Mikro- und Nanoteilen gebaut werden.“ Das Besondere daran: Die Open-Innovation-Plattform lebt von einer aktiven Community, die bisher aus 15 Partnern besteht. Unter anderem beteiligen sich mittelständische Technikunternehmen aus dem Maschinen- und Gerätebau, der IT- und der Laserbranche über Forschungsinstitute bis hin zu Fertigungsdienstleistern an dem Projekt des Thüringer Unternehmens. „Dieses Konzept ist weltweit einzigartig“, freut sich Häcker. Das 1995 gegründete Unternehmen bietet jedem Beschäftigten im Schnitt zehn Weiterbildungstage pro Jahr. 25 Prozent der Arbeitszeit dürfen die Mitarbeiter für eigene Ideen nutzen. Durchschnittlich bringt jeder Beschäftigte zehn Ideen im Jahr ein; etwa 80 Prozent davon werden umgesetzt. Das wirklich Einzigartige ist die Gestaltung des Gehalts: Die Leistung jedes Mitarbeiters wird mit einem speziellen System beurteilt und wer besonders gut abschneidet, darf seinen Lohn frei wählen.  

Schwarzhausen | Die Häcker Automation GmbH wurde am 26. Juni als Innovator des Jahres 2015 geehrt. Eine Jury der „Top 100“-Initiative wählte das Unternehmen als Gewinner in der Größenklasse „Bis 50 Mitarbeiter“ aus. Auf dem Deutschen Mittelstands-Summit überreichte TV-Moderator und Mentor Ranga Yogeshwar den Preis an den Geschäftsführer Gerrit Häcker.
Die Innovationstätigkeit des Unternehmens konzentriert sich derzeit auf die Open-Innovation-Plattform „OurPlant“. Der mit dem „Top 100“-Siegel ausgezeichnete Maschinenbauer ist Spezialist im Bereich der Mikro- und Nanobauteile.

publicpreview Anke Häcker (Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Personal), Ranga Yogeshwar (Mentor „Top 100“) und Gerrit Häcker (Geschäftsführer, CEO) v.l.. Bild: Häcker Automation.

„‚OurPlant’ ist eine Mikromontageanlage, die man ein bisschen mit LEGO-Steinen vergleichen kann“, erklärt Geschäftsführer Gerrit Häcker, „die Maschine hat Schnittstellen, an die man beliebig austauschbare Module hängen kann. So können sehr viel schneller als früher neue Anlagen für die Fertigung von Mikro- und Nanoteilen gebaut werden.“
Das Besondere daran: Die Open-Innovation-Plattform lebt von einer aktiven Community, die bisher aus 15 Partnern besteht. Unter anderem beteiligen sich mittelständische Technikunternehmen aus dem Maschinen- und Gerätebau, der IT- und der Laserbranche über Forschungsinstitute bis hin zu Fertigungsdienstleistern an dem Projekt des Thüringer Unternehmens. „Dieses Konzept ist weltweit einzigartig“, freut sich Häcker.
Das 1995 gegründete Unternehmen bietet jedem Beschäftigten im Schnitt zehn Weiterbildungstage pro Jahr. 25 Prozent der Arbeitszeit dürfen die Mitarbeiter für eigene Ideen nutzen. Durchschnittlich bringt jeder Beschäftigte zehn Ideen im Jahr ein; etwa 80 Prozent davon werden umgesetzt. Das wirklich Einzigartige ist die Gestaltung des Gehalts: Die Leistung jedes Mitarbeiters wird mit einem speziellen System beurteilt und wer besonders gut abschneidet, darf seinen Lohn frei wählen.
 

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her

An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.

mehr lesen
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich

Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.

mehr lesen
Neue VDI-Richtlinie für die Qualität von Längenmessungen erschienen
Neue VDI-Richtlinie für die Qualität von Längenmessungen erschienen

Ob in der Fertigungstechnik und Qualitätssicherung, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Automatisierungs- und Prüftechnik oder Instandhaltung: Taktile Längenmesseinrichtungen mit analoger Messwerterfassung kommen überall dort zum Einsatz, wo kleinste Längenänderungen zuverlässig erfasst und weiterverarbeitet werden müssen. Damit diese Messdaten verlässlich bleiben, sind regelmäßige Prüfung und Kalibrierung unverzichtbar. Genau hier setzt die neue Richtlinie VDI/VDE/DGQ/DKD 2618 Blatt 14.1 an. Sie beschreibt praxisnah, wie Messtaster mit analoger Messwerterfassung fachgerecht geprüft und kalibriert werden.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03