Aachen | Die RWTH Aachen University und Bayer Technology Services gründen das Joint Research Center on Computational Biomedicine. Das Forschungszentrum wird von Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Andreas Schuppert, Key Expert bei Bayer und Inhaber des RWTH-Lehrstuhls für datengetriebene Modellierung in der Computational Engineering Science zusammen mit einem noch zu berufenen Professor geleitet. Ziel ist die Entwicklung von neuen Methoden auf dem Gebiet der computer-basierten Modellierung von komplexen biologischen Prozessen. Das neue Forschungszentrum wird mit etwa zehn Mitarbeitern starten.
„Die mathematische Modellierung und Simulation von komplexen biologischen Vorgängen ist der Schlüssel zum Entwickeln völlig neuartiger Medikamente und Therapien“, sagt Prof. Ernst Schmachtenberg, Rektor der RWTH Aachen. „Ohne Computer können wir weder Krankheiten noch das Klima wirklich verstehen. Die Komplexität ist einfach zu groß“, erklärt Prof. Stefan Uhlig, Vorstandsmitglied der Uniklinik RWTH Aachen. „Das neue Forschungszentrum wird helfen, die enorm komplexen Vorgänge in unserem Körper besser zu verstehen. Dadurch können neue Wirkstoffe schneller enwickelt und während einer Behandlung genauer eingesetzt werden.“ rwth-aachen.de bayertechnology.com
Klimaneutrale Chemie: Versorgung mit nachhaltigem Kohlenstoff ist möglich
Kohlenstoff ist ein zentraler Rohstoff in der Chemieindustrie – stammt aber heute noch überwiegend aus fossilem Öl, Gas oder Kohle. Die Verfügbarkeit nachhaltiger Kohlenstoffquellen ist für die klimaneutrale Transformation der Branche daher entscheidend. Das nun von der Initiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Kohlenstoff – aber nachhaltig!” zeigt: Die Kohlenstoffbedarfe der deutschen Chemieindustrie lassen sich nachhaltig decken. Importe sind dafür nicht zwingend erforderlich, wohl aber besteht dringender politischer Handlungsbedarf. Das Diskussionspapier steht zum kostenfreien Download bereit.






