Generic filters
FS Logoi

Forschungsgruppe zu 3D-Scanning erhält Google Research Award

Kaiserslautern | Die Forschungsgruppe Erweiterte Realität/Augmented Vision am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) erforscht und entwickelt neuartige Methoden zur Modellierung und Darstellung von virtuellen Gegenständen. Der Internetkonzern Google zeichnete diese Arbeiten nun mit dem 50 000 US-Dollar dotierten Google Research Award aus. Die Promotionsstudenten Tobias Nöll (li.) und Johannes Köhler erforschen mit Prof. Dr. Didier […]

von | 04.11.20

Kaiserslautern | Die Forschungsgruppe Erweiterte Realität/Augmented Vision am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) erforscht und entwickelt neuartige Methoden zur Modellierung und Darstellung von virtuellen Gegenständen. Der Internetkonzern Google zeichnete diese Arbeiten nun mit dem 50 000 US-Dollar dotierten Google Research Award aus.
Die Promotionsstudenten Tobias Nöll (li.) und Johannes Köhler erforschen mit Prof. Dr. Didier Stricker (re.) neuartige Methoden zur systematischen Erfassung und virtuellen Rekonstruktion von Gegenständen. (Bild: DFKI) Die Promotionsstudenten Tobias Nöll (li.) und Johannes Köhler erforschen mit Prof. Dr. Didier Stricker (re.) neuartige Methoden zur systematischen Erfassung und virtuellen Rekonstruktion von Gegenständen. (Bild: DFKI)
Dreidimensionale, virtuelle Rekonstruktionen von Objekten sind in zahlreichen Bereichen von Interesse: bei E-Commerce-Anwendungen (Online-Shops), in digitalen Welten (Computerspiele, Serious Games), in sozialen Netzwerken oder in virtuellen Museen und Archiven. Um reale Gegenstände in digitale Medien zu überführen, sind Verfahren erforderlich, die sie systematisch erfassen und in fotorealistische 3D-Modelle umwandeln. Prof. Dr. Didier Stricker, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Erweiterte Realität und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls an der Technischen Universität Kaiserslautern, erarbeitet mit seiner Forschungsgruppe solche Rekonstruktions- und Visualisierungsmethoden. Die Grundlage der Forschungsarbeit bildet das Orbital Camera System (OrcaM), ein von Wissenschaftlern des DFKI und des Unternehmens NEK entwickeltes Hard- und Softwaresystem, mit dem sich Objekte automatisch hochpräzise erfassen und virtuell rekonstruieren lassen. Google fördert diese Forschungsarbeiten nun mit 50 000 US-Dollar. „Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln werden wir unsere universitären Promotionsprogramme auf dem Gebiet des fotorealistischen 3D-Scannings weiter vertiefen“, sagt Stricker. dfki.de

Kaiserslautern | Die Forschungsgruppe Erweiterte Realität/Augmented Vision am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) erforscht und entwickelt neuartige Methoden zur Modellierung und Darstellung von virtuellen Gegenständen. Der Internetkonzern Google zeichnete diese Arbeiten nun mit dem 50 000 US-Dollar dotierten Google Research Award aus.

Die Promotionsstudenten Tobias Nöll (li.) und Johannes Köhler erforschen mit Prof. Dr. Didier Stricker (re.) neuartige Methoden zur systematischen Erfassung und virtuellen Rekonstruktion von Gegenständen. (Bild: DFKI) Die Promotionsstudenten Tobias Nöll (li.) und Johannes Köhler erforschen mit Prof. Dr. Didier Stricker (re.) neuartige Methoden zur systematischen Erfassung und virtuellen Rekonstruktion von Gegenständen. (Bild: DFKI)

Dreidimensionale, virtuelle Rekonstruktionen von Objekten sind in zahlreichen Bereichen von Interesse: bei E-Commerce-Anwendungen (Online-Shops), in digitalen Welten (Computerspiele, Serious Games), in sozialen Netzwerken oder in virtuellen Museen und Archiven. Um reale Gegenstände in digitale Medien zu überführen, sind Verfahren erforderlich, die sie systematisch erfassen und in fotorealistische 3D-Modelle umwandeln.
Prof. Dr. Didier Stricker, Leiter des DFKI-Forschungsbereichs Erweiterte Realität und Inhaber des gleichnamigen Lehrstuhls an der Technischen Universität Kaiserslautern, erarbeitet mit seiner Forschungsgruppe solche Rekonstruktions- und Visualisierungsmethoden. Die Grundlage der Forschungsarbeit bildet das Orbital Camera System (OrcaM), ein von Wissenschaftlern des DFKI und des Unternehmens NEK entwickeltes Hard- und Softwaresystem, mit dem sich Objekte automatisch hochpräzise erfassen und virtuell rekonstruieren lassen.
Google fördert diese Forschungsarbeiten nun mit 50 000 US-Dollar. „Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln werden wir unsere universitären Promotionsprogramme auf dem Gebiet des fotorealistischen 3D-Scannings weiter vertiefen“, sagt Stricker. dfki.de

Bildquelle, falls nicht im Bild oben angegeben:

Jetzt Newsletter abonnieren

Brennstoff für Ihr Wissen, jede Woche in Ihrem Postfach.

Hier anmelden

Endress+Hauser beruft Christian Mäder als neuen Finanzvorstand
Endress+Hauser beruft Christian Mäder als neuen Finanzvorstand

Mit der Berufung des künftigen Finanzchefs schließt die Endress+Hauser Gruppe die umfassende Erneuerung des Executive Boards ab: Der Verwaltungsrat hat Christian Mäder als Nachfolger von Chief Financial Officer (CFO) Dr. Luc Schultheiss berufen, der zum 1. Februar 2027 wie geplant nach 28 Jahren bei Endress+Hauser in den Ruhestand treten wird. Um einen guten Übergang zu ermöglichen, wird Christian Mäder bereits Mitte 2026 zum Schweizer Unternehmen für Mess- und Automatisierungstechnik wechseln.

mehr lesen
Neue VDI-Richtlinie fördert Dialog mit der Öffentlichkeit
Neue VDI-Richtlinie fördert Dialog mit der Öffentlichkeit

Die Bundesregierung hat über 500 Milliarden Euro vorgesehen, um Investitionen zu tätigen. Ob Energie, Mobilität oder Industrieanlagen: Damit Projekte schneller realisiert werden können, braucht es laut dem VDI mehr als gesetzliche Beschleunigungsinstrumente. Entscheidend ist die Akzeptanz vor Ort, die mit der neuen VDI-Richtlinie VDI-MT 7000 unterstützt werden kann.

mehr lesen
EU-Maschinenverordnung: Fünf Tipps zur besseren Vorbereitung
EU-Maschinenverordnung: Fünf Tipps zur besseren Vorbereitung

Der Countdown läuft: Im Januar 2027 tritt die neue Maschinenverordnung (2023/1230/EU) der Europäischen Union (EU) in Kraft und ersetzt die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG. Für Fertigungsunternehmen bedeutet das: Nur noch zwölf Monate Zeit, um sich auf verschärfte Anforderungen vorzubereiten – insbesondere beim Schutz vor Cyberangriffen. OMRON hat fünf praxisnahe Tipps zusammengestellt, mit denen sich Unternehmen vorbereiten können.

mehr lesen
KI in der Datenanalyse: Worauf es 2026 ankommen wird
KI in der Datenanalyse: Worauf es 2026 ankommen wird

Um das volle Potenzial von KI in der Datenanalyse auszuschöpfen, müssen Unternehmen bestehende Hürden überwinden und ihre Strukturen neu denken. Die folgenden Trends zeigen, worauf es in den kommenden Jahren laut dem Datenintegrator und KI-Spezialisten Qlik ankommt:

mehr lesen
SECURITY UNTER KONTROLLE: Keynote-Speaker enthüllt
SECURITY UNTER KONTROLLE: Keynote-Speaker enthüllt

Das lange Warten hat ein Ende: Florian Roth von der Nextron Systems GmbH wird SECURITY UNTER KONTROLLE 2026 eröffnen. Sein Keynote-Vortrag „Jenseits des Sichtfelds – Blinde Flecken in Teilen der IT, die wir für vertraut hielten“ zeigt, wie blinde Flecken in der IT und der Security entstehen und warum wir sie oft übersehen. Der OT-Security-Kongress findet am 17. und 18. März im Landschaftspark Duisburg-Nord statt.

mehr lesen

atp weekly

Der Newsletter der Branche

Ihr kostenfreier E-Mail-Newsletter für alle Belange der Automatiserung.

Sie möchten das atp magazin testen

Bestellen Sie Ihr kostenloses Probeheft

Überzeugen Sie sich selbst: Gerne senden wir Ihnen das atp magazin kostenlos und unverbindlich zur Probe!

Finance Illustration 03