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EtherCAT Technology Group und OPC Foundation: Gemeinsame Schnittstellen für Industrie 4.0 und IoT

Nürnberg | Die EtherCAT Technology Group (ETG) und die OPC Foundation definieren gemeinsam Schnittstellen für Industrie 4.0 und das Internet of Things (IoT) und haben ein Memorandum of Understanding auf der Hannover Messe 2015 unterzeichnet. Vereinbarung zur Definition gemeinsamer Schnittstellen: Martin Rostan (Executive Director ETG) und Thomas J. Burke (Präsident und Executive Director OPC Foundation). […]

von | 04.11.20

Nürnberg | Die EtherCAT Technology Group (ETG) und die OPC Foundation definieren gemeinsam Schnittstellen für Industrie 4.0 und das Internet of Things (IoT) und haben ein Memorandum of Understanding auf der Hannover Messe 2015 unterzeichnet.
Vereinbarung zur Definition gemeinsamer Schnittstellen unterzeichnet: Martin Rostan (Executive Director ETG) und Thomas J. Burke (Präsident und Executive Director OPC Foundation). Bild: EtherCAT Technology Group Vereinbarung zur Definition gemeinsamer Schnittstellen: Martin Rostan (Executive Director ETG) und Thomas J. Burke (Präsident und Executive Director OPC Foundation). Bild: EtherCAT Technology Group
Beide Organisationen sind sich einig, dass die jeweiligen Technologien komplementär sind und sich optimal ergänzen: EtherCAT als hart echtzeitfähiger Ethernet-Feldbus für Maschinen- und Anlagensteuerungen mit dem EtherCAT Automation Protocol (EAP) für schlanken Datenaustausch zwischen Mastern und OPC UA für skalierbare Kommunikation mit integrierter Security by Design bis in die MES/ERP und in die Cloud. Industrie 4.0 und IoT erfordern nahtlose und durchgängige Kommunikation durch alle Schichten und Ebenen sowohl innerhalb der digitalen Fabrik als auch extern zu Cloud-basierten Diensten und anderen Internet-Technologien. Diesen Anforderungen wollen die ETG und die OPC Foundation durch die gemeinsame Definition offener Schnittstellen zwischen ihren jeweiligen Technologien Rechnung tragen. Im Rahmen eines Memorandum of Understanding (MoU) haben die Verbände daher vereinbart, bei der Entwicklung dieser Schnittstellen eng zusammenzuarbeiten, statt sich auf Erweiterungen der eigenen Technologie in den Kernbereich der jeweils anderen Technologie hinein zu konzentrieren. Das MoU wurde auf der diesjährigen Hannover Messe von Martin Rostan, Executive Director der ETG, und Thomas J. Burke, Präsident und Executive Director der OPC Foundation unterzeichnet. „Mit dieser Vereinbarung schaffen wir die Voraussetzung, dass EtherCAT-Systeme einheitlich in Industrie 4.0- und IoT-Architekturen eingebunden werden können. Bereits im Oktober letzten Jahres haben wir im Technical Committee der ETG beschlossen, dass wir OPC UA als Mittel der Wahl für die Anbindung in die Cloud und in die IT-Welt sehen. Die Entwicklung seither hat uns Recht gegeben und so freuen wir uns auf die Zusammenarbeit zur zügigen Definition der einheitlichen Schnittstellen“, so Martin Rostan. Tom Burke ergänzt: „EtherCAT gehört zu den führenden Technologien auf der Feldebene und ergänzt damit unsere Funktionalität auf ideale Weise. OPC UA will keine Konkurrenz zu den Feldbussen sein, sondern die durchgängige, sichere und skalierbare Kommunikation solcher Systeme in die IT-Welt ermöglichen. Dank der gemeinsamen Entwicklung der Schnittstellen zwischen unseren Welten wird das Ergebnis zügig und praxisgerecht zur Verfügung stehen, was wir natürlich sehr begrüßen."

Nürnberg | Die EtherCAT Technology Group (ETG) und die OPC Foundation definieren gemeinsam Schnittstellen für Industrie 4.0 und das Internet of Things (IoT) und haben ein Memorandum of Understanding auf der Hannover Messe 2015 unterzeichnet.

Vereinbarung zur Definition gemeinsamer Schnittstellen unterzeichnet: Martin Rostan (Executive Director ETG) und Thomas J. Burke (Präsident und Executive Director OPC Foundation). Bild: EtherCAT Technology Group Vereinbarung zur Definition gemeinsamer Schnittstellen: Martin Rostan (Executive Director ETG) und Thomas J. Burke (Präsident und Executive Director OPC Foundation). Bild: EtherCAT Technology Group

Beide Organisationen sind sich einig, dass die jeweiligen Technologien komplementär sind und sich optimal ergänzen: EtherCAT als hart echtzeitfähiger Ethernet-Feldbus für Maschinen- und Anlagensteuerungen mit dem EtherCAT Automation Protocol (EAP) für schlanken Datenaustausch zwischen Mastern und OPC UA für skalierbare Kommunikation mit integrierter Security by Design bis in die MES/ERP und in die Cloud. Industrie 4.0 und IoT erfordern nahtlose und durchgängige Kommunikation durch alle Schichten und Ebenen sowohl innerhalb der digitalen Fabrik als auch extern zu Cloud-basierten Diensten und anderen Internet-Technologien.
Diesen Anforderungen wollen die ETG und die OPC Foundation durch die gemeinsame Definition offener Schnittstellen zwischen ihren jeweiligen Technologien Rechnung tragen. Im Rahmen eines Memorandum of Understanding (MoU) haben die Verbände daher vereinbart, bei der Entwicklung dieser Schnittstellen eng zusammenzuarbeiten, statt sich auf Erweiterungen der eigenen Technologie in den Kernbereich der jeweils anderen Technologie hinein zu konzentrieren. Das MoU wurde auf der diesjährigen Hannover Messe von Martin Rostan, Executive Director der ETG, und Thomas J. Burke, Präsident und Executive Director der OPC Foundation unterzeichnet.
„Mit dieser Vereinbarung schaffen wir die Voraussetzung, dass EtherCAT-Systeme einheitlich in Industrie 4.0- und IoT-Architekturen eingebunden werden können. Bereits im Oktober letzten Jahres haben wir im Technical Committee der ETG beschlossen, dass wir OPC UA als Mittel der Wahl für die Anbindung in die Cloud und in die IT-Welt sehen. Die Entwicklung seither hat uns Recht gegeben und so freuen wir uns auf die Zusammenarbeit zur zügigen Definition der einheitlichen Schnittstellen“, so Martin Rostan. Tom Burke ergänzt: „EtherCAT gehört zu den führenden Technologien auf der Feldebene und ergänzt damit unsere Funktionalität auf ideale Weise. OPC UA will keine Konkurrenz zu den Feldbussen sein, sondern die durchgängige, sichere und skalierbare Kommunikation solcher Systeme in die IT-Welt ermöglichen. Dank der gemeinsamen Entwicklung der Schnittstellen zwischen unseren Welten wird das Ergebnis zügig und praxisgerecht zur Verfügung stehen, was wir natürlich sehr begrüßen.“

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