Berlin | Der Fachkräftemangel bringt ein neues Berufsbild hervor: Seit Juli 2013 gibt es die ersten zertifizierten Employer Brand Manager im deutschsprachigen Raum. Elf Teilnehmer absolvierten die erste Ausbildung dieser Art auf universitärem Niveau. Der Lehrgang wird angeboten von der Deutschen Employer Branding Akademie (Deba) in Kooperation mit dem Executive Education Center der Technischen Universität München und der WU Executive Academy der Wirtschaftsuniversität Wien.
Deutsche Arbeitgeber investieren laut Deba beträchtliche Summen in Employer Branding, also in den Aufbau einer positiv konnotierten Arbeitgebermarke. Das Berufsbild desjenigen, der diese Marke steuern und nachhaltig im Unternehmen und auf dem Arbeitsmarkt entfalten soll, ist jedoch von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. „Uns ist bei der Ausbildung wichtig, aufzuzeigen, dass Employer Branding nicht allein mit besserem Recruitment zu tun hat. Viele Employer-Branding-Konzepte sind in Wirklichkeit nur Anzeigenkonzepte, weil die ganzheitliche Sicht fehlt“, weiß Ass.Prof. Dr. Dieter Scharitzer, der in dem Zertifikatskurs externes Employer Branding lehrt. Während der neuen Ausbildung analysieren die Teilnehmer im Austausch mit anderen Unternehmensvertretern und Experten reale Fälle und entwickeln umsetzbare Lösungen.
Der Zwei-Länder-Zertifikatskurs erstreckt sich über vier Module mit je zwei Studientagen an den Studienorten Berlin, München und Wien. Die nächste Studiengruppe startet im November 2013; die Anmeldung ist bereits jetzt möglich. employerbranding.org
OPC UA: Digitale Zertifikate schützen vor manipulierten Prozessdaten
Ein Security-Showcase demonstriert, welche Folgen eine ungesicherte OPC-UA-Kommunikation in Produktionsanlagen haben kann. Bei einem simulierten Man-in-the-Middle-Angriff weichen realer Füllstand und Anzeige im SCADA-System erheblich voneinander ab, während eine zertifikatsgesicherte Verbindung den Kommunikationsversuch abbricht.






