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Elektroindustrie drängt auf Strategie für Cyber-Sicherheit

Frankfurt am Main | Die Elektroindustrie sieht im Schutz des Know-how einen strategischen Faktor zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Daher begrüßt sie den Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes der Bundesregierung. Das ZVEI-Positionspapier Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik. Bild: ZVEI Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie bietet seine Unterstützung für eine praxistaugliche Weiterentwicklung des […]

von | 04.11.20

Frankfurt am Main | Die Elektroindustrie sieht im Schutz des Know-how einen strategischen Faktor zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Daher begrüßt sie den Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes der Bundesregierung.
Das ZVEI-Positionspapier ‚Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik‘. Bild: ZVEI Das ZVEI-Positionspapier Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik. Bild: ZVEI
Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie bietet seine Unterstützung für eine praxistaugliche Weiterentwicklung des Entwurfs an. Ziel müsse es sein, den Qualitätsstandard Made in Germany für die Cyber-Sicherheit in der Industrie weltweit auszubauen. Deutschland könne durch eine strategische Ausrichtung seiner Industriepolitik auf die Industrial-IT-Security seine führende Technologieposition stärken, die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und als Modell für eine sichere Umsetzung des Industrie-4.0-Konzepts dienen. Mit Blick auf die langfristige Gestaltung der Cyber-Sicherheit in Deutschland, seien die von der Politik geplanten Maßnahmen zur Technologischen Souveränität zu konkretisieren. So solle bei den öffentlichen Beschaffung der Anforderungskatalog um das Kriterium Sicherheit ergänzt werden. Zusätzlich schlägt der ZVEI eine stärkere Förderung zukunftsgewandter und technologieoffener Sicherheitsforschung vor. Insgesamt bietet der Verband an, den Dialog zwischen der Politik und der Elektroindustrie zu vertiefen, um realistische Umsetzungsschritte zu diskutieren. Wichtiges Ziel ist, das Know-how effektiv vor Cyberspionage und -kriminalität zu schützen. Laut dem amerikanischen Zentrum für strategische und internationale Studien erleidet Deutschland auf diese Weise den größten volkswirtschaftlichen Schaden weltweit. Die Studie beziffert für das Jahr 2013 den Schaden für die gesamte Wirtschaft auf 1,6 Prozent des deutschen BIP. Das entspricht rund 44 Milliarden Euro jährlich. Cyber-Sicherheit wird vor diesem Hintergrund zum strategischen Faktor für den Industriestandort Deutschland. Das ZVEI-Positionspapier Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik steht zum Download zur Verfügung unter: www.zvei.org/Verband/Publikationen/Seiten/Positionspapier-Cyber-Sicherheit.aspx

Frankfurt am Main | Die Elektroindustrie sieht im Schutz des Know-how einen strategischen Faktor zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie. Daher begrüßt sie den Entwurf des IT-Sicherheitsgesetzes der Bundesregierung.

Das ZVEI-Positionspapier ‚Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik‘. Bild: ZVEI Das ZVEI-Positionspapier Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik. Bild: ZVEI

Der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie bietet seine Unterstützung für eine praxistaugliche Weiterentwicklung des Entwurfs an. Ziel müsse es sein, den Qualitätsstandard Made in Germany für die Cyber-Sicherheit in der Industrie weltweit auszubauen.
Deutschland könne durch eine strategische Ausrichtung seiner Industriepolitik auf die Industrial-IT-Security seine führende Technologieposition stärken, die Wettbewerbsfähigkeit erhalten und als Modell für eine sichere Umsetzung des Industrie-4.0-Konzepts dienen.
Mit Blick auf die langfristige Gestaltung der Cyber-Sicherheit in Deutschland, seien die von der Politik geplanten Maßnahmen zur Technologischen Souveränität zu konkretisieren. So solle bei den öffentlichen Beschaffung der Anforderungskatalog um das Kriterium Sicherheit ergänzt werden.
Zusätzlich schlägt der ZVEI eine stärkere Förderung zukunftsgewandter und technologieoffener Sicherheitsforschung vor.
Insgesamt bietet der Verband an, den Dialog zwischen der Politik und der Elektroindustrie zu vertiefen, um realistische Umsetzungsschritte zu diskutieren.
Wichtiges Ziel ist, das Know-how effektiv vor Cyberspionage und -kriminalität zu schützen. Laut dem amerikanischen Zentrum für strategische und internationale Studien erleidet Deutschland auf diese Weise den größten volkswirtschaftlichen Schaden weltweit.
Die Studie beziffert für das Jahr 2013 den Schaden für die gesamte Wirtschaft auf 1,6 Prozent des deutschen BIP. Das entspricht rund 44 Milliarden Euro jährlich. Cyber-Sicherheit wird vor diesem Hintergrund zum strategischen Faktor für den Industriestandort Deutschland.
Das ZVEI-Positionspapier Cyber-Sicherheit als Teil einer strategischen Industriepolitik steht zum Download zur Verfügung unter:
www.zvei.org/Verband/Publikationen/Seiten/Positionspapier-Cyber-Sicherheit.aspx

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