Mit einer eigenen Forschungsabteilung erschließt sich CENIT neue Wege in die umfassende Digitalisierung industrieller Fertigungsprozesse. In den letzten Jahren hat sich das Unternehmen bereits an mehreren Forschungsvorhaben beteiligt. Die neue Abteilung unter der Leitung von Nikolai D’Agostino positioniert sich proaktiv als IT-Partner für anwendungsnahe Research-Projekte der Digitalen Fabrik.
Viele technologische Voraussetzungen für eine hochflexible und vernetzte Fertigung, die sich dynamisch organisiert und individuelle Produkte herstellt, müssen erst noch geschaffen werden. Für Fragestellungen im Umfeld von „Industrie 4.0“ bringt CENIT über das informationstechnische Know-how hinaus auch spezifisches Branchenwissen und genaue Kenntnisse wichtiger Fertigungstechnologien mit. Die Forschungsabteilung knüpft an das Kompetenzfeld der Digitalen Fabrik an, in dem das Unternehmen bereits seit vielen Jahren
aktiv ist.
Wirtschaft braucht Innovationskultur
Die Forschungsabteilung der CENIT besteht aus einem Kernteam das D’Agostino (Bild) je nach Aufgabenstellung durch die CENIT Fachabteilungen zu einem interdisziplinären Team erweitern kann. Dies erlaubt ihm, Experten mit spezifischem Know-how hinzuzuziehen, um flexibel auf die Erfordernisse der jeweiligen Aufgabenstellungen zu reagieren.
Vorstandssprecher Kurt Bengel versteht den Aufbau einer gesonderten Research-Abteilung als wichtigen Schritt für eine attraktive Positionierung des Unternehmens: „Die Digitalisierung verändert unser Wirtschaftsleben. Wir sind als Unternehmen gefordert, konstant und konsequent vorauszudenken. Mit unserer neuen Research-Abteilung stärken wir unsere Innovationskultur. Die Ergebnisse helfen uns dabei, unsere Kunden in ihrem individuellen Change-Prozessen vorausschauend zu begleiten.“
Etappenziele für Industrie 4.0
D’Agostino sieht die Aufgabe seines Teams darin, mit ausgewählten Research-Projekten für Kunden lohnenswerte Etappenziele auf dem Weg „Industrie 4.0“ zu erschließen. „Wir wollen unter Verwendung fortschrittlicher Informationstechnologien an zukünftigen IT-Lösungen arbeiten, die unseren Kunden helfen, ihre Wertschöpfungsprozesse im Bereich der Produktion weiter zu optimieren.“ Als Arbeitsgebiete für sein Team nennt D’Agostino unter anderem die verteilte Datenverarbeitung, digitale Modellbildung, Simulation, Interaktion und Wissensverarbeitung. Die neuen Lösungskonzepte sollen später in die Softwareprodukte der CENIT einfließen.
„Unsere Mitarbeit an Forschungsvorhaben hat gezeigt, welches Potential die Ergebnisse für unsere Produkte und Services haben. Wir haben bereits wichtige Fragestellungen der digitalen Transformation bearbeitet und die Resultate sind vielversprechend“, berichtet D’Agostino. CENIT ist unter anderem an Verbundvorhaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wie „EITEC“ und „SOWEMA“ beteiligt.
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.






