Düsseldorf | In 2014 vergibt die VDI-Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen VDI-GVC erneut den bedeutendsten Preis der Verfahrenstechnik Deutschlands, den Arnold-Eucken-Preis. Die Auszeichnung ist mit 5 000 Euro dotiert und würdigt herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Verfahrenstechnik. Bewerbungen für die Vergabe im kommenden Jahr nimmt der Verband ab sofort entgegen. Vorschläge können per Post oder per E-Mail an die VDI-GVC eingereicht werden.
Der Arnold-Eucken-Preis dient der Förderung von ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchskräften aus Industrie, Hochschul- sowie Forschungsinstituten. Der Preis wurde 1956 zu Ehren von Prof. Dr. phil. Dr.-Ing. E.h. Arnold Eucken von der VDI-Fachgruppe Verfahrenstechnik gestiftet, deren Vorsitzender er war.
Die Verleihungsbestimmungen und Nominierungsunterlagen sind online abrufbar unter www.vdi.de. Die Nominierten sollen das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, keinen Lehrstuhl innehaben und keine Forschungs- oder Entwicklungsabteilung verantwortlich leiten. Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der ProcessNet-Jahrestagung, die vom 29. September bis 2. Oktober 2014 in Aachen ausgerichtet wird. vdi.de
Sprachverarbeitung: Gehirn und KI arbeiten mit Vorhersagen
Bereits beim Zuhören versucht das Gehirn, die nächsten Worte zu antizipieren. Dies hat eine aktuelle Studie eines interdisziplinären Forschungsteams um PD Dr. Patrick Krauss, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), und PD Dr. Achim Schilling, Universität Heidelberg, ergeben. Dafür kombinierten die Forschenden drei Methoden: eine natürliche Hörsituation, hochauflösende Messungen der Hirnaktivität und ein KI-Sprachmodell als Referenz.






