Frankfurt | Der Chemiekonzern BASF plant mit dem US-Konzern Huntsman und drei chinesischen Partnern den Bau eines neue Werks für das Kunststoff-Vorprodukt MDI in Shanghai. Das berichtet das Handelsblatt online. MDI wird zur Herstellung von Polyurethanen benötigt, vielseitigen Polymeren, die in der Bau- und Automobilindustrie sowie bei der Herstellung von Haushaltsgeräten und Schuhen eingesetzt werden.
Die Investitionssumme liege einer Sprecherin des Konzerns zufolge im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Unternehmen planen zudem am selben Standort eine Anlage zur Herstellung von Chlor, einem Vorprodukt von MDI. Die Investitionssumme dafür sei ähnlich hoch wie beim erstgenannten Bauprojekt. Beide Produktionen sollen 2017 an den Start gehen. Mit dem neuen Werk können BASF und ihre Partner die Produktion von MDI an dem Standort auf 480 000 Tonnen im Jahr verdoppeln.
Sprachverarbeitung: Gehirn und KI arbeiten mit Vorhersagen
Bereits beim Zuhören versucht das Gehirn, die nächsten Worte zu antizipieren. Dies hat eine aktuelle Studie eines interdisziplinären Forschungsteams um PD Dr. Patrick Krauss, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), und PD Dr. Achim Schilling, Universität Heidelberg, ergeben. Dafür kombinierten die Forschenden drei Methoden: eine natürliche Hörsituation, hochauflösende Messungen der Hirnaktivität und ein KI-Sprachmodell als Referenz.






