Frankfurt | Der Chemiekonzern BASF plant mit dem US-Konzern Huntsman und drei chinesischen Partnern den Bau eines neue Werks für das Kunststoff-Vorprodukt MDI in Shanghai. Das berichtet das Handelsblatt online. MDI wird zur Herstellung von Polyurethanen benötigt, vielseitigen Polymeren, die in der Bau- und Automobilindustrie sowie bei der Herstellung von Haushaltsgeräten und Schuhen eingesetzt werden.
Die Investitionssumme liege einer Sprecherin des Konzerns zufolge im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Unternehmen planen zudem am selben Standort eine Anlage zur Herstellung von Chlor, einem Vorprodukt von MDI. Die Investitionssumme dafür sei ähnlich hoch wie beim erstgenannten Bauprojekt. Beide Produktionen sollen 2017 an den Start gehen. Mit dem neuen Werk können BASF und ihre Partner die Produktion von MDI an dem Standort auf 480 000 Tonnen im Jahr verdoppeln.
Halbleiterversorgung: TU München stellt EU-weit ersten 7-Nanometer-Chip her
An der TU München (TUM) ist der EU-weit erste KI-Chip mit moderner 7-Nanometer-Technologie entstanden. Prof. Hussam Amrouch entwickelte den neuromorphen Chip auf Grundlage des Standards des weltweit führenden Chip-Produzenten TSMC. Künftig will der Professor für KI-Prozessor-Design zusammen mit seiner Forschungsgruppe jährlich mindestens drei neue Designs entwerfen, die ab 2028 von der European Semiconductor Manufacturing Company (ESMC) in Dresden gefertigt werden sollen.






