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Automatica fokussiert auf Effizienz und Nachhaltigkeit

München | Mit den Leitthemen Effizienz und Nachhaltigkeit startet die Automatica 2014 am 3. Juni. Als neuen Ausstellungsschwerpunkt präsentiert die Messe in München, die bis zum 6. Juni dauert, die Servicerobotik. Therapieunterstützung vom Roboter: Der Lokomat von Hocoma ist eine robotergestützte Gangorthese, welche die Effizienz des Laufbandtrainings erheblich steigert. (Bild: Hocoma) Die Automatisierungsbranche arbeitet intensiv […]

von | 04.11.20

München | Mit den Leitthemen Effizienz und Nachhaltigkeit startet die Automatica 2014 am 3. Juni. Als neuen Ausstellungsschwerpunkt präsentiert die Messe in München, die bis zum 6. Juni dauert, die Servicerobotik.
Therapieunterstützung vom Roboter: Der Lokomat von Hocoma ist eine robotergestützte Gangorthese, welche die Effizienz des Laufbandtrainings erheblich steigert. (Bild: Hocoma) Therapieunterstützung vom Roboter: Der Lokomat von Hocoma ist eine robotergestützte Gangorthese, welche die Effizienz des Laufbandtrainings erheblich steigert. (Bild: Hocoma)
Die Automatisierungsbranche arbeitet intensiv an ihrer eigenen Energiewende. Montageanlagen, Verfahren, Roboter und Komponenten werden konsequent auf Energieeffizienz getrimmt. In der Robotik zielen Hersteller mit einer Vielzahl unterschiedlichster Maßnahmen auf Verbrauchsoptimierung ihrer Maschinen. Die wichtigsten Trends werden auf der Automatica präsentiert und diskutiert.  Zentrale Stellschrauben dabei sind Leichtbau sowie Antriebs- und Steuerungstechnik. Kuka etwa gelang es mit den Sechsachsern der aktuellen Robotergeneration KR Quantec, die Energiekosten im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 36 Prozent zu senken. Ausschlaggebend dafür waren Gewichtsreduzierung, eine wegweisende Steuerungstechnik mit neu definierten Standby-Modi sowie eine intelligente Antriebstechnik. Stäubli fertigt die Getriebe selbst, um die Antriebstechnik optimal auf die jeweilige Roboterbaureihe abstimmen zu können. Fanuc nutzt die Energierückgewinnung bei Bremsvorgängen der einzelnen Achsen (Rekuperation). Ein neuer, boomender Bereich, dem sich die Automatica mit einem Ausstellungsschwerpunkt wirdmet, ist die Servicerobotik. Zahlen der International Federation of Robotics belegen ein mächtiges Wachstumspotenzial: Zwischen 2012 und 2015 sollen demnach weltweit mindestens 93.800 neue professionelle Serviceroboter mit einem Wert von 12,5 Milliarden Euro verkauft werden. Professionelle Serviceroboter sind mit neuen Fähigkeiten ausgerüstet: Sie können ihr Umfeld erfassen und interpretieren, sind lernfähig und lassen sich selbst durch Laien für neue Aufgaben instruieren. Flexibel und autonom, übernehmen sie – teils mit Sprach- oder Gestensteuerung – an der Seite des Menschen komplexe Aufgaben und führen Handlungen individuell aus. Derzeit sind weltweit bereits etwa 100.000 professionelle Serviceroboter im Einsatz. An der Spitze stehen Medizinroboter mit einem Umsatzwachstum von 20 Prozent in 2012 im Vergleich zu 2011. Starke Anwendung finden vor allem Serviceroboter für die Computerassistierte und bildgeführte Chirurgie, wobei der Durchschnittspreis eines Exemplars bei zirka 1,5 Millionen US-Dollar liegt. Im Trend liegen auch Roboter zur Unterstützung von Senioren und Menschen mit Behinderungen. Sie führen Therapie und Training durch, verbessern physische und kognitive Funktionen oder dienen als intelligente Prothesen. (Messe Automatica)

München | Mit den Leitthemen Effizienz und Nachhaltigkeit startet die Automatica 2014 am 3. Juni. Als neuen Ausstellungsschwerpunkt präsentiert die Messe in München, die bis zum 6. Juni dauert, die Servicerobotik.

Therapieunterstützung vom Roboter: Der Lokomat von Hocoma ist eine robotergestützte Gangorthese, welche die Effizienz des Laufbandtrainings erheblich steigert. (Bild: Hocoma) Therapieunterstützung vom Roboter: Der Lokomat von Hocoma ist eine robotergestützte Gangorthese, welche die Effizienz des Laufbandtrainings erheblich steigert. (Bild: Hocoma)

Die Automatisierungsbranche arbeitet intensiv an ihrer eigenen Energiewende. Montageanlagen, Verfahren, Roboter und Komponenten werden konsequent auf Energieeffizienz getrimmt. In der Robotik zielen Hersteller mit einer Vielzahl unterschiedlichster Maßnahmen auf Verbrauchsoptimierung ihrer Maschinen. Die wichtigsten Trends werden auf der Automatica präsentiert und diskutiert.  Zentrale Stellschrauben dabei sind Leichtbau sowie Antriebs- und Steuerungstechnik.
Kuka etwa gelang es mit den Sechsachsern der aktuellen Robotergeneration KR Quantec, die Energiekosten im Vergleich zu den Vorgängermodellen um 36 Prozent zu senken. Ausschlaggebend dafür waren Gewichtsreduzierung, eine wegweisende Steuerungstechnik mit neu definierten Standby-Modi sowie eine intelligente Antriebstechnik. Stäubli fertigt die Getriebe selbst, um die Antriebstechnik optimal auf die jeweilige Roboterbaureihe abstimmen zu können. Fanuc nutzt die Energierückgewinnung bei Bremsvorgängen der einzelnen Achsen (Rekuperation).
Ein neuer, boomender Bereich, dem sich die Automatica mit einem Ausstellungsschwerpunkt wirdmet, ist die Servicerobotik. Zahlen der International Federation of Robotics belegen ein mächtiges Wachstumspotenzial: Zwischen 2012 und 2015 sollen demnach weltweit mindestens 93.800 neue professionelle Serviceroboter mit einem Wert von 12,5 Milliarden Euro verkauft werden.
Professionelle Serviceroboter sind mit neuen Fähigkeiten ausgerüstet: Sie können ihr Umfeld erfassen und interpretieren, sind lernfähig und lassen sich selbst durch Laien für neue Aufgaben instruieren. Flexibel und autonom, übernehmen sie – teils mit Sprach- oder Gestensteuerung – an der Seite des Menschen komplexe Aufgaben und führen Handlungen individuell aus.
Derzeit sind weltweit bereits etwa 100.000 professionelle Serviceroboter im Einsatz. An der Spitze stehen Medizinroboter mit einem Umsatzwachstum von 20 Prozent in 2012 im Vergleich zu 2011. Starke Anwendung finden vor allem Serviceroboter für die Computerassistierte und bildgeführte Chirurgie, wobei der Durchschnittspreis eines Exemplars bei zirka 1,5 Millionen US-Dollar liegt.
Im Trend liegen auch Roboter zur Unterstützung von Senioren und Menschen mit Behinderungen. Sie führen Therapie und Training durch, verbessern physische und kognitive Funktionen oder dienen als intelligente Prothesen. (Messe Automatica)

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