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AMA Innovationspreis: 3D-Mikroskop und optisches Mikrofon überzeugen die Jury

Nürnberg/Berlin | Entwickler der Firma Polytec und ein Entwicklerteam aus Österreich sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Der AMA Fachverband für Sensorik vergab den mit 10 000 Euro dotierten Preis am 14. Mai auf der Fachmesse Sensor+Test in Nürnberg. Das österreichische Team erhielt die Auszeichnung für ein optisches Mikrofon ohne Membran; Mitarbeiter von Polytec […]

von | 04.11.20

Nürnberg/Berlin | Entwickler der Firma Polytec und ein Entwicklerteam aus Österreich sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Der AMA Fachverband für Sensorik vergab den mit 10 000 Euro dotierten Preis am 14. Mai auf der Fachmesse Sensor+Test in Nürnberg. Das österreichische Team erhielt die Auszeichnung für ein optisches Mikrofon ohne Membran; Mitarbeiter von Polytec punkteten mit einem 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl. Beide Innovationen überzeugten die Jury, sowohl im Hinblick auf die jeweilige Entwicklungstiefe als auch auf deren Marktrelevanz.
Die Entwickler eines 3D-Mikroskops und eines optischen Mikrofons sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Bild: AMA Die Entwickler eines 3D-Mikroskops und eines optischen Mikrofons sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Bild: AMA
Das 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Dr. Marcus Winter, Robert Kowarsch, Wanja Ochs, Alexander Collet, Moritz Giesen, Lars Heller und Dr. Christian Rembe (Polytec, Waldbronn) und ermöglicht das Messen von dreidimensionalen Schwingungsparametern mikroskopischer Objekte in Echtzeit. Das Modell MSA-100-3D besteht, statt aus drei Vibrometern, aus einem einzelnen integrierten Messkopf, der den vom Messobjekt in drei Raumrichtungen gestreuten einzelnen Laserstrahl analysiert und daraus die dreidimensionale Objektbewegung bestimmt. Diese Methode liefert ein störungsfreies Ergebnis und eine verbesserte örtliche Auflösung um etwa eine Größenordnung auf unter 4 µm. Die zweite prämierte Innovation ist ein Gewinner in doppelter Ausführung: Das optische Mikrofon ohne Membran von Dr. Balthasar Fischer (Xarion, Wien), Friedrich Reining (Knowles Electronics Austria, Wien) und Prof. Dr. Ernst Wintner (TU Wien) gewinnt den AMA Innovationspreis 2013 und erhielt bereits im Februar 2013 den AMA Sonderpreis „Junges Unternehmen". Das erste Mikrofon ohne bewegliche Teile ermöglicht eine völlig lineare Klangaufnahme, echte Impulstreue, eine sehr geringe Störanfälligkeit für Windgeräusche und Körperschall sowie ein ausgeprägtes Richtungshören. Bei diesem optischen Mikrofon kommen weder eine Membran noch ein anderes mechanisches Bauteil zur Verwendung. Das Gerät misst den Schalldruck „berührungslos“ über die Änderung des Brechungsindex der Luft durch die Schallwellen. Der AMA Fachverband für Sensorik vergibt den AMA Innovationspreis jedes Jahr. Die wichtigsten Beurteilungskriterien für die Jury, die sich aus Vertretern von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammensetzt, sind der Grad der Innovation und der erkennbare Nutzen für die Praxis. Das Preisgeld von 10 000 erhalten nicht die beteiligten Unternehmen oder Institute, sondern die Entwickler selbst. Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2014 sind ab Oktober 2013 möglich. Sowohl Einzelpersonen als auch Entwicklerteams aus Firmen und Instituten können sich bewerben. Weitere Informationen gibt es unter www.ama-sensorik.de/site/de/512/pressemitteilungen.html

Nürnberg/Berlin | Entwickler der Firma Polytec und ein Entwicklerteam aus Österreich sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Der AMA Fachverband für Sensorik vergab den mit 10 000 Euro dotierten Preis am 14. Mai auf der Fachmesse Sensor+Test in Nürnberg. Das österreichische Team erhielt die Auszeichnung für ein optisches Mikrofon ohne Membran; Mitarbeiter von Polytec punkteten mit einem 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl. Beide Innovationen überzeugten die Jury, sowohl im Hinblick auf die jeweilige Entwicklungstiefe als auch auf deren Marktrelevanz.

Die Entwickler eines 3D-Mikroskops und eines optischen Mikrofons sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Bild: AMA Die Entwickler eines 3D-Mikroskops und eines optischen Mikrofons sind die diesjährigen Gewinner des AMA Innovationspreises. Bild: AMA

Das 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Dr. Marcus Winter, Robert Kowarsch, Wanja Ochs, Alexander Collet, Moritz Giesen, Lars Heller und Dr. Christian Rembe (Polytec, Waldbronn) und ermöglicht das Messen von dreidimensionalen Schwingungsparametern mikroskopischer Objekte in Echtzeit. Das Modell MSA-100-3D besteht, statt aus drei Vibrometern, aus einem einzelnen integrierten Messkopf, der den vom Messobjekt in drei Raumrichtungen gestreuten einzelnen Laserstrahl analysiert und daraus die dreidimensionale Objektbewegung bestimmt. Diese Methode liefert ein störungsfreies Ergebnis und eine verbesserte örtliche Auflösung um etwa eine Größenordnung auf unter 4 µm.
Die zweite prämierte Innovation ist ein Gewinner in doppelter Ausführung: Das optische Mikrofon ohne Membran von Dr. Balthasar Fischer (Xarion, Wien), Friedrich Reining (Knowles Electronics Austria, Wien) und Prof. Dr. Ernst Wintner (TU Wien) gewinnt den AMA Innovationspreis 2013 und erhielt bereits im Februar 2013 den AMA Sonderpreis „Junges Unternehmen“.
Das erste Mikrofon ohne bewegliche Teile ermöglicht eine völlig lineare Klangaufnahme, echte Impulstreue, eine sehr geringe Störanfälligkeit für Windgeräusche und Körperschall sowie ein ausgeprägtes Richtungshören. Bei diesem optischen Mikrofon kommen weder eine Membran noch ein anderes mechanisches Bauteil zur Verwendung. Das Gerät misst den Schalldruck „berührungslos“ über die Änderung des Brechungsindex der Luft durch die Schallwellen.
Der AMA Fachverband für Sensorik vergibt den AMA Innovationspreis jedes Jahr. Die wichtigsten Beurteilungskriterien für die Jury, die sich aus Vertretern von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammensetzt, sind der Grad der Innovation und der erkennbare Nutzen für die Praxis. Das Preisgeld von 10 000 erhalten nicht die beteiligten Unternehmen oder Institute, sondern die Entwickler selbst.
Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2014 sind ab Oktober 2013 möglich. Sowohl Einzelpersonen als auch Entwicklerteams aus Firmen und Instituten können sich bewerben. Weitere Informationen gibt es unter www.ama-sensorik.de/site/de/512/pressemitteilungen.html

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