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Altersgerecht fertigen

Duisburg | Wie lassen sich Arbeitsplätze so gestalten und optimieren, dass sie sich für ältere Mitarbeiter eignen? Mit dieser Frage befasst sich ein neues Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Fertigungstechnik an der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit dem Velberter Fabrikplanungsunternehmen Fastplan. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben mit […]

von | 04.11.20

Duisburg | Wie lassen sich Arbeitsplätze so gestalten und optimieren, dass sie sich für ältere Mitarbeiter eignen? Mit dieser Frage befasst sich ein neues Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Fertigungstechnik an der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit dem Velberter Fabrikplanungsunternehmen Fastplan. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben mit 170.000 Euro.
An der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich ein Forscherteam mit der Frage, wie ein altersgerechter Arbeitsplatz aussehen muss. (Bild: Universität Duisburg-Essen) An der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich ein Forscherteam mit der Frage, wie ein altersgerechter Arbeitsplatz aussehen muss. (Bild: Universität Duisburg-Essen)
„Die Gesellschaft wird immer älter und damit auch die Arbeitskräfte. Gerade für Unternehmen mit manueller Montagetätigkeit ist entscheidend, ob sie bei der Gestaltung der Arbeitsplätze ausreichend Rücksicht auf das Leistungsvermögen Älterer nehmen“, sagt Projektleiter Holger Dander. Bei dem Forschungsprojekt werden zunächst die motorischen Fähigkeiten in Form eines Fitnessvideos messtechnisch erfasst, nichtmotorische per Erhebungsbogen abgefragt. Zusätzlich werden die manuellen Arbeitsabläufe mit Bildsensoren aus drei Perspektiven aufgenommen. Weichen individuelles Leistungsvermögen und Arbeitsplatzanforderung voneinander ab, kann das Arbeitssystem rechnergestützt angepasst werden. So können etwa Greifabstände zwischen den Montageteilen verringert, die Schrift auf den Arbeitsanweisungen vergrößert oder auch zusätzliche Lichtquellen eingerichtet werden. „Unsere konkreten Lösungsvorschläge gehen weit über die bisher bekannten Ansätze zur ergonomischen Bewertung von Arbeitsplätzen hinaus. Intuitiv und einfach helfen sie dem Arbeitgeber, individuell zugeschnittene Arbeitsumgebungen bereit zu stellen“, sagt Dander. Unterstützt wird das Vorhaben von dem industriellen Netzwerk Schlüsselregion Velbert/Heiligenhaus, der Deutschen MTM-Vereinigung und der Initiative Demografie Aktiv NRW. uni-due.de/fertigungstechnik

Duisburg | Wie lassen sich Arbeitsplätze so gestalten und optimieren, dass sie sich für ältere Mitarbeiter eignen? Mit dieser Frage befasst sich ein neues Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Fertigungstechnik an der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit dem Velberter Fabrikplanungsunternehmen Fastplan. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben mit 170.000 Euro.

An der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich ein Forscherteam mit der Frage, wie ein altersgerechter Arbeitsplatz aussehen muss. (Bild: Universität Duisburg-Essen) An der Universität Duisburg-Essen beschäftigt sich ein Forscherteam mit der Frage, wie ein altersgerechter Arbeitsplatz aussehen muss. (Bild: Universität Duisburg-Essen)

„Die Gesellschaft wird immer älter und damit auch die Arbeitskräfte. Gerade für Unternehmen mit manueller Montagetätigkeit ist entscheidend, ob sie bei der Gestaltung der Arbeitsplätze ausreichend Rücksicht auf das Leistungsvermögen Älterer nehmen“, sagt Projektleiter Holger Dander.
Bei dem Forschungsprojekt werden zunächst die motorischen Fähigkeiten in Form eines Fitnessvideos messtechnisch erfasst, nichtmotorische per Erhebungsbogen abgefragt. Zusätzlich werden die manuellen Arbeitsabläufe mit Bildsensoren aus drei Perspektiven aufgenommen. Weichen individuelles Leistungsvermögen und Arbeitsplatzanforderung voneinander ab, kann das Arbeitssystem rechnergestützt angepasst werden. So können etwa Greifabstände zwischen den Montageteilen verringert, die Schrift auf den Arbeitsanweisungen vergrößert oder auch zusätzliche Lichtquellen eingerichtet werden.
„Unsere konkreten Lösungsvorschläge gehen weit über die bisher bekannten Ansätze zur ergonomischen Bewertung von Arbeitsplätzen hinaus. Intuitiv und einfach helfen sie dem Arbeitgeber, individuell zugeschnittene Arbeitsumgebungen bereit zu stellen“, sagt Dander. Unterstützt wird das Vorhaben von dem industriellen Netzwerk Schlüsselregion Velbert/Heiligenhaus, der Deutschen MTM-Vereinigung und der Initiative Demografie Aktiv NRW. uni-due.de/fertigungstechnik

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