Beijing/Frankfurt am Main | 418 Aussteller aus 23 Ländern und rund 12 500 Besucher kamen zur neunten Achemasia in Beijing. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden mit dieser Bilanz. Zwar blieben die Besucherzahlen auf dem Niveau der Vorveranstaltung im Jahr 2010, doch kam erstmals mehr als die Hälfte der Aussteller aus der Volksrepublik China. „Das ist für uns ein deutliches Zeichen, dass die Achemasia innerhalb der chinesischen Industrie fest verankert ist“, sagte Dr. Thomas Scheuring, Geschäfsführer der Dechema (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie), die die Messe mitorganisierte.
Das neue Konferenzkonzept wurde laut Dechema gut angenommen. Für die „Satellitensymposien“ wählten chinesische und internationale Unternehmen Themen wie Rohstoffalternativen zum Erdöl, Umwelttechnik, Wasseraufbereitung und Trenntechnologie. Die Messe habe zudem gezeigt, dass die chinesische Industrie zunehmend auf Nachhaltigkeit setzt: Neben der Prozesstechnik, dem Anlagenbau und der pharmazeutischen Technik waren Unternehmen aus der Umwelttechnik und der Wasseraufbereitung vertreten.
Unter den Ausstellern stellten nach der Volksrepublik China (240) Deutschland (90) und Frankreich (17) die größten Kontingente. Die Achemasia findet in einem Turnus von drei Jahren statt. dechema.de
Christoph Kutter ist neuer VDE-Präsident
Wechsel an der Spitze einer der größten Technologie-Organisationen Europas: Prof. Dr. Christoph Kutter löst den bisherigen VDE-Präsidenten Alf Hendryk Wulf ab. Der Direktor des Fraunhofer EMFT übernimmt das Amt, nachdem er zuvor bereits zwei Jahre stellvertretender Präsident war. Im Fokus seiner Amtszeit stehen laut einer Pressemeldung junge Menschen und die Mikroelektronik der Zukunft.






